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Das Fernsehen stirbt aus
Fernsehen wird immer unbeliebter und der Grund ist nicht etwa der, dass die Menschen entdeckt hätten, wie ungesund das stundenlange Sitzen vor der Glotze ist und wie viele nettere Dinge sich in der Zwischenzeit erledigen ließen. Fernsehen wird schlicht von den Möglichkeiten des Internets verdrängt und so gibt es zwar immer mehr Menschen, die Filme und Serien schauen, allerdings längst nicht mehr über den Fernseher, sondern über Handys, iPhones, Computer und Notebooks. Diesen Trend haben auch die Fernsehsender längst erkannt und arbeiten deshalb interaktiv. Im Internet bieten sie Informationen zu den beliebtesten Serien und auch die Möglichkeit diese Online anzuschauen. Möchte das der Nutzer schon vor der eigentlichen Ausstrahlung im Fernsehen tun, weil er es gar nicht mehr erwarten kann, dann muss er dafür zahlen. Entweder als Abo oder einzeln je Serie oder Film ab 99 Cent. Sobald die Serie aber über den Bildschirm geflimmert ist, darf sie bis zu einer Woche kostenlos angeschaut werden und das sogar großflächig ohne störende Werbung.
Bei Filmen ist diesen Vorgehen nicht so leicht möglich und deshalb kommen immer mehr illegale Filmplattformen auf, wie das jüngst in den Medien diskutierte Netzwerk kino.to. Hier laden Nutzer von überall auf der Welt illegal Filme auf eine Internetseite und andere Menschen können sich diese dann angucken, oft noch bevor die überhaupt in den Kinos angelaufen sind. Das ist weit verbreitet, aber auch illegal. Deshalb doch lieber die legalen Videotheken nutzen, die ihre Filme wahlweise verschicken oder zum download gegen Gebühren anbieten. All das ist so praktisch, zeitlich flexibel und günstig, dass der gute alte Fernseher inzwischen längst ausgedient hat und bei vielen zum reinen Staubfänger verkommt. Das Internet ist einfach freier, schneller, direkter und zeitlich vollkommen flexibel. Hier muss niemand auf die richtige Sendezeit warten oder sich am Abend über das schlechte Unterhaltungsprogramm aufregen, hier können sich die Nutzer selbst ihr Programm zusammenstellen.

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